Bis heute ein Staatsgeheimnis: Der Mord an Uwe Barschel
Uwe Barschel mußte sterben, weil er von einem Waffengeschäft zwischen Israel und dem Iran erfahren hatte. Dadurch wurde er zu einem untragbaren Risiko für die Geheimdienste. Ein Killerkommando des Mossad hat Uwe Barschel in Genf ermordet. Dies sind die brisanten Schlußfolgerungen, die Wolfram Baentsch nach mehrjährigen Recherchen in diesem Buch zieht.
Baentsch durfte als Erster Dokumente einsehen und auswerten, die bis heute als Verschlußsache gelten. »Der Fall Barschel wäre längst gelöst, wenn die ermittelnden Staatsanwälte von Lübeck ihrer Arbeit ungehindert hätten nachgehen können. An Intelligenz und professionellem Vermögen hat es ihnen wahrlich nicht gefehlt ...«.
Doch schon vier Tage nach dem Tod Barschels war in der Baseler Zeitung zu lesen, in welche Richtung die Sache gehen sollte: «Nach sehr zuverlässigen Informationen, welche die BAZ bekam, haben die politischen und die Justizbehörden von gewichtiger deutscher Seite und über mehrere Kanäle den Wunsch übermittelt bekommen, daß es in aller Interesse wäre, wenn man diesen Fall als Selbstmord einstufen könnte.« Welche »gewichtige deutsche Seite« und welche »Kanäle« übermittelten diesen »Wunsch«, und von wessen »Interesse« ist hier die Rede?
»Ich würde Helmut Kohl fragen: War das Mord aus Staatsräson?«
Witwe Freya Barschel
gebunden, 317 Seiten, zahlreiche Abbildungen