Gleichschaltung im Jahr 2017: Die Meinungsdiktatoren kommen wieder!

Üblicherweise hält sich der J. K. Fischer-Verlag mit redaktionellen Beiträgen zurück und lässt lieber seine Autoren sprechen. Die aktuelle Diffamierungskampagne gegen einen unserer Autoren wollen wir aber nicht unkommentiert lassen.
Jeff Bezos, der Gründer und Geschäftsführer von Amazon, erhielt kürzlich einen Brief, in dem Amazon vorgeworfen wurde, „antisemitische“ Literatur zu vertreiben, wie aus diesem Post hervorgeht: http://www.wiesenthal.com/site/apps/nlnet/content2.aspx?c=lsKWLbPJLnF&b=4441467&ct=14982257

Es geht um das von uns verlegte Buch „Die Rothschilds – Eine Familie beherrscht die Welt“ von Tilman Knechtel.

Auf Amazon erhalten wir dafür gelegentlich „Rezensionen“ mit einem Stern von Menschen, die das Buch offenkundig gar nicht gelesen haben. Einer war kürzlich immerhin so ehrlich, das auch zuzugeben, und ein anderer konnte nicht mal auf Deutsch über das Buch schimpfen.

Besonders amüsant finden wir ein Foto, das das Simon Wiesenthal Center veröffentlicht hat: Anscheinend soll es den Autor Tilman Knechtel darstellen – in einer Uniform aus dem Dritten Reich! Natürlich ohne Quellenangabe, außer „Google“ …
Eigentlich ist die Quellenangabe aber auch gar nicht notwendig. Man hat freundlicherweise direkt daneben auf unsere Verlagsseite verlinkt, und von dort gerät man mit drei Mausklicks auf die Autorenseite von Tilman Knechtel und hat ein Foto zum Vergleich.

Wir haben hier die beiden Fotos so skaliert, dass die Gesichter die gleiche Höhe haben, sie dann etwas vergrößert und nebeneinander gestellt:

Nicht Tilman Knechtel

Wie man auf den ersten Blick sieht, handelt es sich bei dem „Tilman Knechtel“ des Simon Wiesenthal Centers um eine völlig andere Person.
Tilman Knechtel hat diese Person auch sofort erkannt. Mehr dazu in diesem Video von ihm:

Wer das Buch – oder zumindest die ersten 50 Seiten – gelesen hat, wird sicher festgestellt haben, dass es die finanziellen Verflechtungen und den enormen Einfluss der Rothschilds stark kritisiert, jedoch keinesfalls antisemitisch ausgerichtet ist. Eher ist das Gegenteil der Fall: Tilman Knechtel ruft die Juden sogar dazu auf, sich – auch in ihrem eigenen Interesse – der Macht der Familie Rothschild entgegenzustemmen.
Auch die Andeutung des Centers, es würde die Frankfurter Buchmesse nach solchen „antisemitischen“ Büchern durchkämmen und gegebenenfalls die deutsche Justiz einschalten, da diese ja gegen deutsches Recht verstießen, ist ein Witz. Das Buch wurde vor der Veröffentlichung von einem Rechtsanwalt geprüft.

Trotz seines gewaltigen Budgets scheint das Simon Wiesenthal Center nicht in der Lage zu sein, auch nur ein wenig zu recherchieren, bevor pauschale Diffamierungen in die Welt gesetzt werden. Leider muss man das von einer Organisation sagen, die sich angeblich gegen Diskriminierung einsetzt.

Die Follower des Simon Wiesenthal Centers auf Facebook sind wohl ähnlich strukturiert. Ein einziger hat gemerkt, dass das Foto ein Fake ist. Eine Frau meinte (sinngemäß übersetzt): „Könnt ihr euch den Aufruhr vorstellen, wenn das jemand über irgendeine andere Rasse oder Religion gesagt hätte? Da gäbe es einen Boykott von Amazon.“
Seltsam nur, dass Amazon auch Bücher vertreibt, die z.B. ausgesprochen kirchen- oder islamkritisch sind, aber bei diesen gibt es weder einen Rezensionskrieg mit substanzlosen Ein-Sterne-Verrissen noch sonst irgendeinen Aufruhr. Es gibt Hunderte von Büchern, die Kritik an den USA verbreiten. Es gibt sogar eine eigene Kategorie mit „Religions- und Kirchenkritik“, in der alle möglichen religiösen Richtungen, Institutionen und Persönlichkeiten bekämpft werden, von der katholischen Kirche bis hin zum Dalai Lama.

Warum sollte jemand nicht kritisiert werden dürfen, wenn er zufällig der jüdischen Religion angehört? Wir treten prinzipiell für Meinungsfreiheit ein. Und das bedeutet, dass wir kein Blatt vor den Mund nehmen, wenn wir der Auffassung sind, dass jemand Kritik verdient hat – völlig unabhängig von Rasse, Religion, Geschlecht oder sonstiger Gruppenzugehörigkeit.

Der Vorwurf des Antisemitismus wäre hier sogar dann völlig fehl am Platze, wenn das Buch judenfeindlich wäre, da die Rothschild-Familie vom Volk der Khazaren (heb. Kuzarim כוזרים) abstammt, das der Sprachgemeinschaft der Semiten gar nicht angehörte. Weder wir noch der Autor haben irgendwelche Vorurteile gegen bestimmte Volksgruppen, auch nicht gegen Khazaren oder Semiten. Ebenso wenig haben wir gegen Hebräer, Araber oder Maltesen – diese sind nämlich ebenfalls alle Semiten. Wir haben höchstens etwas dagegen, wenn einige Hebräer mit Hilfe mancher Khazaren beispielsweise eine Mauer bauen, um das semitische Volk der Palästinenser auszugrenzen und zu unterdrücken.

Wenn das Simon Wiesenthal Center wirklich etwas gegen Antisemitismus und Diskriminierung tun möchte, könnte es seine Lobbyarbeit darauf konzentrieren, die trennende Mauer zwischen Israel und Palästina zu bekämpfen. Insbesondere wir Deutschen wissen diesbezüglich, aufgrund eigener leidvoller Erfahrungen, wovon wir reden. Ebenso könnte das Center kritisieren, dass man palästinensischen Bürgern das Land wegnimmt. Aber nicht nur im Nahen Osten werden Konflikte von einer kleinen Clique raffgieriger, rassistischer Personen geschürt. Es handelt sich um ein globales Problem. Unser Buch über die Familie Rothschild soll interessierten Lesern dabei helfen, sich genauer zu informieren – wozu auch die Vielzahl von Quellenangaben beiträgt.

Deshalb lautet das Motto unseres Verlages auch:
„Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!“
(Immanuel Kant)

Viele Grüße an alle, die dazu willens und in der Lage sind!

PS: Eine kleine Nachbemerkung zum Thema des globalen Anspruchs: Werfen Sie doch einmal einen Blick auf das Motto des Simon Wiesenthal Centers: „Leadership with a global reach“ (sinngemäß übersetzt: „Führerschaft mit globalem Anspruch“).
Etwas überspitzt könnte man dazu sagen: „Heute gehören uns Israel und die USA und morgen die ganze Welt.“ Die Zeiten und Machthaber haben sich geändert, die Phrasen sind jedoch ähnlich. Die Parallelen sind erschreckend, denn auch heute noch sprechen manche von einem „auserwähltem Volk“ oder einer „Herrenrasse“, die nicht kritisiert werden dürfe. Früher landete man im KZ, heute fällt man Verunglimpfungs- und Rufmordkampagnen zum Opfer. Der Nationalsozialismus ist tot, aber einige seiner Denkmuster sind noch immer, unter anderem Vorzeichen, quicklebendig.

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