Colorado Springs - Aufzeichnungen


39,00 EUR

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Art.Nr.: PD-04591
Autor: Nikola Tesla
Umfang:  
Schlagwörter:
Tesla Tesla, Nikola Colorado Springs Radio Freie Energie Wechselstrom Tesla, Nikola Tagebuch 1899

Im Jahr 1898 ging Tesla nach Colorado Springs, um die letzten Vorbereitungen für seine große Radiostation auf Long Island bei New York zu treffen. Während seines 7-monatigen Aufenthalts führte er ein Tagebuch, in dem er seine aufsehen erregende Arbeit detailliert beschreibt.VORWORTBis 1899 hatte Tesla schon ein komplettes Radiosystem und die hierfür nötigen Geräte entwickelt, die dann später von einer großen Zahl von Pladiatoren wie Marconi nachgebaut wurden. (Siehe hierzu: Nikola Tesla, Der Erfinder des Radios). Nun wollte er seine Ideen in die Praxis umsetzen und eine große, kommerzielle Radiostation, ein Weltenelegrafenamt, errichten. Zu diesem Zweck wollte er zuerst eine experimentelle Radiostation bauen, um dort die nötigen Vorbereitungen zu treffen. Er wählte schließlich als Standort das im mittleren Westen der USA gelegene Colorado Springs dafür aus, das ungefähr 2000 m über dem Meeresspiegel auf einem Hochplateau liegt. Ausschlaggebend für diese Wahl war das Angebot von Leonard E. Curtis, einem Patentanwalt der "Westinghouse Company", gewesen, der dafür gesorgt hatte, dass Tesla von der "El Paso Electric Company" mit kostenlosem elektrischen Strom versorgt wurde, jedenfalls bis zu einer Leistung von 100 PS.Tesla ließ ein scheunenähnliches Laboratorium errichten, das ca. drei Monate nach seiner Ankunft fertiggestellt wurde. Das quadratische Gebäude hatte eine Seitenlänge von ungefähr 30 m. Die Seitenwände waren 8 m hoch und das pyramidenförmige Dach maß an seiner Spitze 26 m. Durch die Mitte, dieses Daches, dessen mittlerer Teil aufklappbar war, ragte ein aus Eisenohren zusammengesetzter 70 m hoher Sendemast empor.Im Innern des Laboratoriums von Colorado Springs befand sich ein gewaltiger Teslatransformator, dessen Hauptbestandteile eine riesige Spule mit einem Durchmesser von fast 15 m und 2,7 m Höhe und verschiedene kleinere Spulen und Kondensatoren waren. Bei letzterem handelte es sich in Wirklichkeit um mit Steinsalzlösung gefüllte Flaschen, die in "Tanks" untergebracht waren.Tesla verbrachte fast 8 Monate in Colorado Springs und kehrte Anfang Januar 1900 wieder nach New York zurück. Während dieser Zeit führte er ein Tagebuch, die "Colorado Springs Aufzeichnungen", die den Umfang seiner Experimente in eindrucksvoller Weise demonstrieren.Er war nach seinen eigenen Worten mit drei Absichten nach Colorado Springs gekommen: Erstens: einen leistungsstarken Sender zu entwickeln, zweitens: Mittel zur Individualisierung und Isolierung der übertragenen Energie zu finden und drittens: Die Gesetze der Fortpflanzung von Strömen durch die Erde und die Atmospäre zu erforschen.Der Grund, weshalb Tesla einen leistungsstarken Sender bauen wollte, lag einfach daran, dass er später nicht nur wie andere eine simple Radiostation betreiben, sondern mit dieser gleichzeitig elektrische Energie im industriellen Maßstab übertragen wollte. In seinem Laboratorium in New York hatte er schon Spannungen von 4 Mio. Volt erzeugen können, aber um noch höhere Werte zu erreichen, die für die drahtlose Übertragung von Energie notwendig waren, brauchte er ein größeres Laboratorium.Hieraus lässt sich erkennen, dass dies in Wirklichkeit der Hauptgrund für seinen Aufenthalt in Colorado Springs war. Denn der Bau einer Radiostation, hätte Tesla auch schon mit der ihm zu dieser Zeit zur Verfügung stehenden Technik verwirklichen können. Schließlich ist dies in späteren Plagiatoren schon dadurch gelungen, dass sie Teslas System und seine patentierten Geräte nachgebaut haben, ohne alles richtig zu verstehen. Aber Tesla strebte nach höherem und es scheint fast so, dass er die Radiotechnik nur als Nebenprodukt der drahtlosen Energieübertragung ansah. Auf alle Fälle konzentrierte er seine gesamte Energie auf die Durchführung dieses Projekts, was letzten endes zur Folge hatte, dass schließlich sowohl dieses ehrgeizige und extrem kostspielige Projekt als auch seine Radiostation, die er ab 1901 in Wardenclyffe auf Long Island in der Nähe von New York errichten ließ, aus finanziellen Gründen scheiterte. Tesla verwendete mehr als die Hälfte der Zeit, die er in Colorado Springs verbrachte, damit, einen Hochfrequenzgenerator hoher Leistung zu erzeugen, der natürlich hauptsächlich für die Energieübertragung gedacht war. Hierzu führte er auch Messungen natürlicher Blitzentladungen durch, die ihn letzendlich von der Durchführbarkeit dieses Projektes überzeugten. Ein weiterer Schwerpunkt lag in der Entwicklung eines geeigneten Empfängers für die Nachrichtenübertragung. Hierbei benutzte er den sog. Branlyschen Kohärer, allerdings erwähnte er auch, dass Elekronenröhren wesentlich empfindlicher sind. Er hatte zuvor schon mit Hunderten solcher Röhren experimentiert, allerdings brachen diese schon nach kurzer Zeit zusammen.Dieses Problem wurde erst ein Jahrzehnt später durch die Entwicklung der Braunschen Röhre gelöst, die ja dann bis zur Erfindung des Transistors als Empfänger für Radiogeräte verwendet wurden. In dieser Hinsicht führte er auch schon Versuche mit der Auflagerung der menschlichen Stimme auf eine elektromagnetische Welle durch. Dies wurde später als "Modulation" bezeichnet und als neue Erfindung eines neuen Namens. Einen Großteil der Zeit beanspruchte auch die Messung verschiedener Kapazitäten und Induktivitäten und die Berechnung der entsprechenden Frequenzen der von ihm entwickelten Schwingkreises für die verschiedensten Anwendungsmöglichkeiten. Hierbei erfand er das Prinzip der losen Koppelung für seine Spulen und der exakten Abstimmung der einzelnen Stromkreise. Hierdurch konnte er schon ungedämpfte Wellen erzeugen, die meisten im Frequenzbereich von bis zu 25.000 Hertz, aber auch im ELF-Bereich lagen. Solche Wellen werden heute nur für millitärische Zwecke verwendet, vor allem für U-Boot-Kommunikation und das berühmt-berüchtigte HAARP-Projekt. Tesla ließ von seinen Experimenten in Colorado Springs eine große Anzahl von Fotographie anfertigen. Allerdings sind nur ungefähr noch die Hälfte dieser erhalten geblieben, weshalb diese hier nicht abgedruckt werden konnten. Die abgebildeten Fotografien zeigen allerdings eindrucksvoll, die Arbeit dieses großen Forschers.

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